AMEO Powerbreather (04.03.2017)
Meine Trainingseinheiten absolviere ich oftmals alleine. Insbesondere die Schwimmeinheiten, welche neben der Arbeit oftmals kurz ausfallen und an Randzeiten Platz finden müssen. Die zeitliche Flexibilität ist ein Vorteil. Bei der technisch anspruchsvollen Sportart Schwimmen ist jedoch der Nachteil, das so niemand den Schwimmstil kontrollieren und korrigieren kann. Mit dem Powerbreather habe ich ein Tool gefunden, mit welchem ich diesen Nachteil in Grenzen halten kann. Ich kann mich mit dem Powerbreather voll und ganz auf den Armzug konzentrieren. Gegenüber einem herkömmlichen Schnorchel bietet der Powerbreather zahlreiche Vorteile. Die verschiedenen Aufsätze ermöglichen es den Wiederstand der Atmung zu varieren und so ein Hypoxietraining zu simulieren. Der Powerbreather ist schnell und einfach einzustellen und hat den Vorteil einer ständigen Frischluftzufuhr. Zudem machen die Schwimmeinheiten einfach mehr Spass und sind effizienter, wenn man sie mit  diesem Produkte bereichern kann. Es erstaunt nicht, dass der Powerbreather von vielen Profiathleten benutzt wird und diverse Awards gewonnen hat.

AMEO Powerbreather (04.03.2017)
I often do my training sessions alone. In particular, the float units, which are often short-lived and have to find place at the edge in addition to the work. The time flexibility is an advantage. In the technically challenging sport of swimming, however, the disadvantage is that no one can control and correct the swimming style. With the Powerbreather I have found a tool with which I can keep this disadvantage within limits. I can concentrate fully on the arm pull with the Powerbreather. Compared to a conventional snorkel, the Powerbreather offers numerous advantages. The different attachments make it possible to vary the resistance of breathing and to simulate a hypoxia training. The Powerbreather is quick and easy to adjust and has the advantage of a constant fresh air supply. In addition, the swim units are simply more fun and more efficient if you can enrich them with this product. It is not surprising that the Powerbreather is used by many professional athletes and won several awards.

DRAFTING (10.10.2016)

 

Wie sicher viele Triathlon-Fans die nicht selber auf Hawaii bei der Ironman WM am Start waren, sass auch ich diesen Samstag kribbelig zu Hause vor dem Livestream und verfolgte das Rennen. Für mich ist es immer ein spezielles Ereignis, weil ich die Anspannung richtiggehend fühlen kann. Dabei bin ich jeweils gespannt wie das Rennen ausgeht und welche Highlights in die Ironman Geschichtsbücher geschrieben werden. Es hat Spass gemacht für eine kurze Zeit im Geiste in diese Welt einzutauchen, auch wenn eine Distanz von über 12‘000km dazwischen liegt.

 

Heute habe ich dann das Bild von diesem Feld Athleten gesehen. Windschattenregel inexistent. Nein, überrascht hat mich das nicht, aber ich habe es irgendwie verdrängt. Ich habe schon in einem Blog nach meinen Teilnahmen in Mallorca und Barcelona 2014 von diesem Problem geschrieben und auch bei meiner letzten Teilnahme auf Hawaii 2013 als Profi sind mir auf dem Rückweg von Hawi etliche solche Felder von Athleten entgegen gekommen. Ich habe mich schon damals gefragt ob das noch Spass macht oder ob sich die Leute da nicht alle verarscht vorkommen? Was ist eine solche Leistung dann noch wert und was sagen die erreichten Zeiten noch aus? Der Reiz beim Ironman und in Hawaii dürfte ja auch darin bestehen, dass man sich mit der Weltspitze messen kann.

Ich wäre auch bei den Profis für eine strengere Auslegung der Regel. Die zwölf Meter sind einfach zu wenig als dass man daraus nicht einen Windschattenvorteil ziehen könnte. Zumal aus diesen zwölf Metern dann plötzlich zehn, acht und dann fünf Meter mit einem anschliessenden Mannschaftszeitfahren werden. Die Berichterstattungen und Aussagen von Athleten bestätigen diese Tatsache indem man von Spitzengruppen, Verfolgergruppe, Anschluss verpasst usw. spricht.

Nicht nur der gute Radfahrer ist der geprellte, sondern auch der Superschwimmer kann zum Looser werden. Spätestens dann, wenn er da vorne alleine im Wind fährt und sein Schwimmvorsprung durch das herannahende Peloton zunichte gemacht wird.

Aufgrund der höheren Teilnehmerzahlen und der auf Hawaii immer grösseren Leistungsdichte ist die Problematik bei den Altersklassen sicherlich grösser als im Profifeld. Aber auch bei den Profis besteht Handlungsbedarf wenn man Ironman weiterhin mit Windschattenverbot durchführen will. Falls dies nicht der Fall ist, kann man sich die Diskussion sparen und analog der Olympischen Distanz auf eine Windschattenregel verzichten.

Diejenigen die diesen Sport schon mehrere Jahre betreiben wissen, dass die Problematik, das Windschattenverbot durchzusetzen, immer bestand. Aber über die letzten zehn bis fünfzehn Jahren ist es immer schwieriger geworden dies durchzusetzen. Aus welchen Gründen diese Entwicklung aus meiner Sicht zustande kam, habe ich schon erwähnt (Teilnehmerzahlen, Leistungsdichte). Es ist auf der einten Seite toll zu sehen, das Triathlon populärer geworden ist und immer mehr Teilnehmer anzieht. Aber ob die Lösung darin besteht mit Rolling Starts die Teilnehmerzahlen in die Höhe zu treiben stelle ich in Frage. Klar besteht auch eine gewisse Selbstverantwortung bei jedem Athleten. Vielleicht ist auch diese in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen was man wohl auch auf unsere gesellschaftliche Entwicklung zurückführen kann. Aber die Hauptverantwortung um die Regeln durchzusetzen und ein faires Rennen zu organisieren liegt beim Veranstalter.

Der Ironman Hawaii wird oft als Mythos bezeichnet. Das Rennen aller Rennen. Das Rennen der besten Triathleten auf diesem Planeten. Geht die Entwicklung dahin, dass es nur noch darum geht möglichst vielen zu ermöglichen einmal an diesem Mythos zu schnuppern? Wenn dem so ist, dann wird man in Zukunft vielleicht Sightseeing Tours auf dem Ironman Parcours anbieten wo man den Touristen erklärt, das da vor langer Zeit einmal in einem Wettkampf der „Ironman“ gekürt wurde. Der Mythos bleibt bestehen, aber zu Hause vor dem Livestream wird es niemanden mehr kribbeln.

Google Translater:

DRAFTING
As surely many triathlon fans who were not themselves on Hawaii at the Ironman World Championship, I also saddled this Saturday at home before the Livestream and followed the race. For me it is always a special event, because I can feel the tension properly. I am curious about how the race is going and what highlights are written in the Ironman history books. It has been fun to dive into this world for a short time, even if there is a distance of over 12,000km between.


Today I saw the image of this field athletes. Wind shadow rule non-existent. No, it did not surprise me, but I pushed it out somehow. I've already written about this problem after my participation in Mallorca and Barcelona in 2014, and my last participation in Hawaii as a professional, I've met a lot of such fields of athletes on the way back from Hawi. I asked myself whether it was still fun or whether the people are not all frisky occur? What is the value of such a performance? The charm in the Ironman and in Hawaii may also consist in the fact that one can compete with the world's top.
I would also be among the professionals for a more rigorous interpretation of the rule. The twelve meters are just too few than not to draw a windshade advantage. Especially from these twelve meters then suddenly ten, eight and then five meters with a subsequent team time. The reports and testimony of athletes confirm this fact by speaking of top groups, persecutors group, connection missed, etc.
Not only the good cyclist is the bounced, but also the Superschwimmer can become the Looser. At the latest, when he is riding alone in the wind, and his swimming prowess is ruined by the approaching peloton.
Due to the higher numbers of participants and the higher and higher performance density in Hawaii, the problem of the age class is certainly greater than in the professional field. But also with the professionals there is a need for action if you want Ironman to continue with Windschattenverbot. If this is not the case, the discussion can be saved and, like the Olympic distance, a wind shadow rule can be omitted.
Those who have been practicing this sport for several years know that the problems of enforcing the wind shadow ban have always existed. But over the last ten to fifteen years it has become increasingly difficult to enforce this. For what reasons this development came from my point of view, I already mentioned (number of participants, performance). It is great to see on the one side, the triathlon has become more popular and attracts more and more participants. But whether the solution is with Rollingstarts to drive up the participant numbers I question. There is also a certain self-responsibility with every athlete. Perhaps this has also declined more and more in recent years, which can be attributed to our social development. But the main responsibility to enforce the rules and organize a fair race is the organizer.
The Ironman Hawaii is often referred to as a myth. The race of all races. The race of the best triathletes on this planet. Is the development going so far that it is only a question of allowing as many people as possible to sniff at this myth? If so, in the future you might be able to offer sightseeing tours on the Ironman course, where you will be told the tourist, which was given a long time ago in a competition of the "Ironman". The myth remains but at home nobody cares anymore.